Elektrofahrzeuge: BMW vertraut auf jüngstes Wunderkind i3

Der Münchner Automobilhersteller BMW vertraut der jüngsten Neuentwicklung BMW i3. Bereits Anfang des Jahres wurde der i3 im schwedischen Arjeplog vor Augen einiger Journalisten ausführlich getestet – schon bald wird der quirlige Elektro-Flitzer in die Serienproduktion gehen.

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Auch im Raum München wird der BMW i3 immer häufiger gesichtet. Noch getarnt im Gewand eines Erlkönigs, hüpft der quietschfidele Flitzer von Eck zu Eck. Für unter 40.000 Euro soll der BMW i3 ab Herbst erhältlich sein. BMW wagt damit erstmals den Schritt in die serienreife Elektromobilität und wird von Investoren, Kunden und der Automobilindustrie zunehmend kritisch beäugelt. Bringt der i3 das, was er auch verspricht? Wird der BMW i3 wirklich ein Erfolg?

Vorstandsvorsitzender Dr. Norbert Reithofer jedenfalls glaubt an die Elektromobilität – und an den Fortschritt durch den i3. Für das gesamte Projekt BMW i3 und die Submarke BMW i investierte die BMW Group rund drei Milliarden Euro. Laut Produktionsvorstand Krüger soll die Rechnung aufgehen – schon mit dem ersten verkauften BMW i3 soll die BMW Group Gewinn machen. Rund 20.000 Einheiten des BMW i3 möchte der Autobauer pro Jahr absetzen.

Mit dem BMW i3 verbindet man Ingenieurskunst und Innovationskraft. Doch noch immer wird das Thema „Elektroauto“ kritisch beäugelt. Besonders die bisher realisierbaren Reichweiten schüren Angst und Schrecken bei den deutschen Autofahrern. Der hauptsächlich für den urbanen Einsatz entwickelte BMW i3 soll eine Reichweite von bis zu 160 Kilometern erreichen – laut BMW für den „normalen Pendler“ absolut ausreichend. Zudem kann der i3 an einer Schnellladeeinrichtung in weniger als einer halben Stunde um 80% wieder aufgeladen werden. Wählt man den BMW i3 REx, der zusätzlich über einen 9 Liter fassenden Benzintank und einen Zweizylinder-Benzinmotor verfügt, sind sogar 250 bis zu 300 Kilometer Reichweite möglich. Nicht nur die abgedeckte Reichweite macht den i3 interessant. Als erster Automobilhersteller wagt BMW die Serienproduktion eines Fahrzeugs mit einer Fahrgastzelle aus Carbon. So, wie die Materialien einzigartig sind, so sind auch die Fertigungsverfahren einzigartig. Gleichzeitig profitieren die Mitarbeiter: Ergonomische Arbeitsplätze, ruhige Montagehallen, Produktionshallen mit natürlichem Licht. Beim i3 wird nicht geschweißt, gelötet oder geschraubt – es wird geklebt. Alles im Zeichen der Submarke BMW i – alles im Zeichen der automobilen Revolution und Evolution.

Mit dem i3 stellt sich BMW einer unternehmerischen Leistung, wie sie Henry Ford einst vormachte. Zwar sind Elektroautos noch immer Alternativen, doch früher oder später gehören sie zum Alltag. Welcher Hersteller am erfolgreichsten wird, bleibt wohl kaum vorhersehbar.

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